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Posts from — August 2009

2.Teil der Reise

2.Teil der Reise
Von Windhoek kann man auf dem Transkalahari Highway (Teerstrasse,also Landstrasse mit Asphaltbelag ) nach circa 1200 km Ramotswa erreichen; in diesem Ort möchte ich ab 2010 tätig werden. Wir wollen diesen Weg als Rückweg nehmen.
Wir werden auf einem Umweg nach Ramotswa komen.Die Teerstrasse führt uns zunächst einige hundert Kilometer durch die Auasberge (bis zu 2483 m hoch) durch dann immer etwas eintöniger werdende Steppenlandschaft vorbei an mehreren Staudämmen.  Wir erreichen wieder das Gebiet der Kalahari-Wüste, eigentlich eine Halbwüste – sie ist 1,6 Mill.qkm gross und erstreckt sich über neun Länder. In der Kalahari gibt es nur Extreme. Extreme Entfernungen, Extreme Hitze und Trockenheit, extreme Kälte, Hunger und Durst. Sogar extreme Wassergüsse mit Gewitter können ganze Bereiche plötzlich unter Wasser setzen.
Nach weiteren Kilometern auf Sandpiste erreichen wir in dieser Wüstenlandschaft „Lappa Lange“ und fühlen uns hier sehr geborgen. Neben einem Farmbetrieb entsteht eine herrliche Anlage mit Campgrounds, Chalets, Mietzelten.
Ein eigenes Wasserloch lockt abens Tiere an, aber wir kümmern uns heute abend eher um die Tiere, die es beim Braai (Grill) gibt, zusammen mit leckerem Rotwein. Mit Ems, der Farmerin und den Gästen führen wir anregende Gespräche und haben viel Spass.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gehts wieder auf die Piste. Hier gibt es jetzt nur noch Schotter,  aber gut gepflegt.
Noch ein Tankstopp und es geht in den letzten Nationalpark, den wir besuchen wollen.
Der Kgalagadi Transfrontier Park  ist der erste grenzübergreifende Nationalpark der Welt und ein Zusammenschluss von mehreren Parks aus Botswana und Südafrika, seit gut einem Jahr ist der Zugang zu diesem Park auch von Nabia aus möglich. Man kann von jedem Land einreisen und alle Teile des Parkes besuchen und muss keine Grenzformalitäten erdulden, wenn man in sein Heimatland auch wieder ausreist. Wir wollen aber von Nabibia über den südafrikanischen Teil nach Botswana einreisen. Damit also wieder Formulare,Formulare,Formulare doch dazu später extra ein paar Sätze.
Die Hauprouten im Park folgen den Flusstälern des Auob und des Nossob.Flusstäler ist gut,.wir lesen, dass beide Flüsse zuletzt 1926 gemeinsam Wasser führten.Die Sand wege auf süfafrikanischer Seite sind gut zu befahren, das Gebiet lässt sich gut von Südafrika erreichen, damit sehen wir erstmalig nach Windhoek wieder viele Fahrzeuge und Menschen. Um die Tiere im Park zu halten gibt etwa alle 20 km ein künstliches Wasserloch (Windrad oder Solar). Damit zeigen sich grössere Herden von Antilopen jeder Grösse, Gnus, Strausse, Giraffen aber auch Geparden (Cheetahs) und Löwen.
Es herrscht weiter ausschliesslich Sonnenschein mit Temperaturen um 25° Grad aber
nachts wird es wieder empfindlich kalt. Zwei Damen am Campground diskutieren, ob es heute nacht -6 oder -7° Grad kalt war. Zumindestens benötigen wir alles, was wir im Fahrzeug haben, um uns zu wärmen und sind froh über unsere guten Schlafsäcke.
Eisblumen am Autofenster
Nachdem wir den südafrikanischen Teil des Parkes durchquert haben soll es jetzt nach Botswana gehen.
Vorher einiges über Möglichkeit ,einen Park zu besuchen.
Man kann sich ein Tagesticket ohne Übernachtung kaufen. In der Regel ohne Probleme, allerdings praktisch kaum machbar, denn wer fährt mehrere hundert Kilometer Schotterpiste, dann nochmals hnudert Kilometer Sandpiste im Park und dann das ganze rückwärts. Also versucht man im Park zu übernachten. Viele Parks bieten nur Campingstellen an , andere haben auch Mietzelte oder Chalets, die aufwendigen und sehr teuren Lodges (in Botswana kann man gern 500 – 1000 Euro pro Person pro Nacht zahlen liegen in der Regel ausserhalb der Park).
Der KTP hat eine Grösse von 38 000 qkm, im botswanischen Teil aber nur 15 Campgrounds mit jeweils 2 oder 3 Stellplätzen. Dafür ist ein Campground oft grösser als mancher ganzer Campingplatz in Deutschland. Campground in Botswana bedeutet: Schild, damit man ihn findet, vielleicht Steintisch, Grillplatz, Sonnendach Plumpsklo,Solardusche.
Es war uns nicht möglich ab Februar  von Deutschland aus einen Platz in diesem Teil des Parkes zu reservieren also gingen wir mit viel Zuversicht an das botswanische Reservierungsbüro. Es gibt ein wunderschönes neues, auch architektonisch interessantes Haus in Twee Rivieren. Einem Beamten erläuterten wir unseren Wunsch über Südafrika und den botswanischen Teil des KTP nach Botswana einzureisen. Er verstand  sofort und fragte nach der Reservierung. Wir erzählten von unseren Bemühungen ,aher er blieb dabei:“ You need  a reservation from Gaborone“ Und gab uns eine Tel.Nr.. Wir baten ihn, für uns dort anzurufen, dieses lehne er ab mit dem klaren Satz:“ No, I have no telefon“.
Tatsächlich verfügt das Büro über kein Telefon, das südafrikanische hat Tel., Fax, Internet.
Wir gaben ihm unser Mobiltelefon und er versuchte über ½ Stunde etwas für uns zu erreichen.“Always busy“. Dann verabschiedete er sich um eine andere Tel.Nummer zu holen. Wir sahen, das er über einen Kilometer weit zurück in das alte office maschierte. Bald kam er zurück, telonierte weiter mit unserem Tel., es kam ein Rückruf aus Gaborone und plötzlich war alle klar und wir hatten unsere Reservierung. Jetzt noch schnell zum Immigrationofficer und alles Abstempeln für die Einreise.
Europa hat die Uhr, Afrika die Zeit, wir werden  noch viel lernen müssen.
Wir verlassen den südafrikanischen Teil des Parkes und sind jetzt in Botswana. Schwere Sandpiste durch Kalaharidünen, viel auf und ab, alles mit  4×4, zwischendurch mal wieder einen Plattfuss, aber wir sind trainiert.
Film
Nach 100 km Sandpiste endlich der ersehnte Stellplatz für uns. Es wird früh dunkel (18.30) und auch wieder kalt. Da wir gerade ein Rudel mit 6 Löwen gesehen haben und alle botswanischen Stellplätze nicht eingezäunt sind verzichten wir auf einen Abendspaziergang und lesen noch im Auto.
Wir fahren jetzt durch die Mabuasehube Sektion des Parkes noch etwa 150 km und finden hier relativ wenig Tiere, vielleich auch wegen der Trockenzeit obwohl wir in Sichtweite eines Wasserloches campieren.
Arbeit am PC
40 jähriger Hochzeitstag!
Khiding Pan 21.8.09

Von Windhoek kann man auf dem Transkalahari Highway (Teerstrasse, also Landstrasse mit Asphaltbelag ) nach circa 1200 km Ramotswa erreichen;  in diesem Ort möchte ich ab 2010 tätig werden. Wir wollen diesen Weg als Rückweg nehmen. [Read more →]

August 24, 2009   No Comments

Namibia

Wir verlassen Botswana und gelangen nach Namibia. Entlang der angolanischen Grenze führt die Reise jetzt durch den Caprivistreifen zurück nach Windhoek.

Wir legen eine kurze Rast ein am Sambesi-River, dem Grenzfluss zu Sambia und machen Station an den Flüssen Kwando (später Chobe) und am Okavango, der das entsprechende Delta in Botswana versorgt. Kurz vor Windhoek (nach 800 Tageskilometern, keine Autobahn), erholen wir uns noch zwei Nächte am Waterberg. Damit ist nun der 1. Teil unserer Reise abgeschlossen.

August 17, 2009   No Comments

Chobe

Nachdem wir mit dem Boot auf dem Chobe-River gefahren sind und einen 3stündigen Gamedrive erleben durften, fahren wir heute den ganzen Tag über mit den eigenen Fahrzeugen durch den Chobe-River Nationalpark. Gut dass wir diesen Park so ziemlich als den letzte Park besuchen. [Read more →]

August 17, 2009   No Comments

Chobe Region und Viktoria-Wasserfälle

Nachdem wir nun Tage durch unendlich weite unberührte Natur mit erheblicher Wilddichte gereist sind, denken wir, dass solche Erlebnisse nicht mehr zu toppen sind. Aber schwer geirrt.  Schon der Bereich um Savuti nach Eintritt in den Chobe Nationalpark zeigt uns halbaride Vegetation und fossile Landschaftformen. [Read more →]

August 17, 2009   No Comments

Das Okavango-Delta

Der Okavango ist der 3. grösste Fluss in Afrika und wartet mit einer erstaunlichen Besonderheit auf: Der Fluss gibt sein Wasser nicht in ein Meer ab, sondern in eine  Wüstenlandschaft. Dieses Delta besitzt eine ungemeine Grösse von 18000 qkm vergleichbar mit der Grösse von Schleswig-Holstein. [Read more →]

August 17, 2009   No Comments

Botswana 1. Teil der Reise

Botswana, nun haben wir das Land betreten. Mit dem Leih-Campingwagen geht es in den zentralen, jetzt sehr trockenen Teil des Landes. Botswana hat etwa die Fläche von Frankreich, aber nur die Einwohnerzahl von Hamburg. Der grösste Teil der Bewohner lebt im Süden und Südosten des Landes. Zusätzlich gibt es noch einige Ansiedlungen im Norden um das touristische Okavango-Delta herum. [Read more →]

August 17, 2009   No Comments

Technische Probleme

Vor unserer Reise dachte ich, es ware möglich, immer wieder kurze Reiseberichte per internet nach Deutschland zu senden. Dieses ist mir aber einfach nicht möglich. In dem von uns bereisten Teil des südlichen Afrika war kaum ein funktionstüchtiges Internet zu finden. In Hotels, Restaurants und auch „Internet-Cafes„ war das Öffnen des email-Kontos knapp möglich. An ein Versenden von emails, vielleicht auch noch mit Anhang wie Fotos war gar nicht zu denken. Nach unserem 1.Teil der Reise sind wir nach Windhoek zurückgekehrt, natürlich am Wochende. Ab 13.00 hat hier am Samstag alles geschlossen. Heute am Sonntag früh  will ich versuchen, aus der von uns besuchten Lodge einige Berichte nach Deutschland zu senden, vielleicht klappt es.

EUROPA hat die Uhren, AFRIKA die Zeit.

August 17, 2009   No Comments

Urlaubsreise

Ende 2008 kam die Idee auf, gemeinsam mit einem befreundetem Ehepaar im Sommer 2009 das südliche Afrika zu bereisen. Diese Freunde kennen viele Länder in diesem Bereich von früheren ausgedehnten Urlauben. Bei den Recherchen über Namibia und Botswana fiel mir die Stellenanzeige für einen HNO-Arzt  in Botswana in die Augen. Nach einigen Gesprächen haben meine Frau und ich mich mit dem Missionswerk und dem Krankenhaus dort geeinigt, dass ich die Stelle als Missionsarzt dort zu Anfang 2010 annehmen werde. [Read more →]

August 17, 2009   No Comments